2020: Sommer im Allgäu

Panorama: Bolsterlanger Horn

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So., 19.07.2020: Belohnung - alles zäh aber ich bin zäher

Morgens richte ich die Wohnung noch etwas her, packe fertig und bringe den Müll runter. Auch wenn ich gegen halb sieben aufgestanden bin, wird es dann doch Viertel nach elf durch, bis ich langsam mal los mache. Es ist eigentlich fast halb zwölf, bis ich wirklich losfahre - im schicken Mercedes, denn ich habe ein riesiges Upgrade beim Mietwagen bekommen: statt einem kleinen Audi A1 wurde es ein nobler Mercedes CLA 200 Shooting Brake Automatik. Diesen Komfort kann ich auch gleich ausnutzen, denn kaum bin ich am Mittleren Ring ist auch schon Stau. Es bleibt zäh bis weit auf die Lindauer Autobahn. Landsberg ist nah und ich muss bald abfahren, als es verkehrstechnisch endlich entspannt zugeht. Dafür ist die Bundesstrasse nach Kempten sehr ruhig, da habe ich eine ganze Zeit den Tempomaten drin. Ab der A7 bis Immenstadt ist wieder mehr los. Aber dort fahre ich erst einmal runter.

Auf dem Park and Ride Parkplatz an der Kreuzung mit der Bundesstrasse nach Oberstaufen lasse ich das Auto stehen, denn das ist direkt unter der Burgruine Laubenbergerstein. Das ist nur ein kurzer Aufstieg und zuerst haben ich die Ruine für mich alleine. Als ich einmal rum bin - sehr groß ist sie nicht - kommt ein Pärchen dazu. Und dann noch ein Radfahrer. Das Pärchen nimmt die steile Treppe auf den alten Burgfried und etwas später geh ich da auch hoch. Der Aufstieg ist aber mehr Erlebnis als die Aussicht, um ehrlich zu sein. Nach kaum einer halben Stunde bin ich wieder am Auto und fahre nach einem kurzen Snack weiter.

Ich finde sogar auf Anhieb den Parkplatz in Winkel, wo der Weg zur Starzlachklamm losgeht. Ein Parkticket ist da schon schwieriger zu bekommen. Der erste Parkautomat ist kaputt, der Hinweis zu einem anderen ist missverständlich, also laufe ich ohne Ticket los, komme aber schnell bei dem anderen Automaten vorbei. Also Ticket lösen, zurück ins Auto legen und wieder los. Jetzt ist es aber eine schöne kleine Wanderung und nach einger Zeit an der Starzlach entlang komme ich an die Klammhütte. Natürlich kostet die Klamm Eintritt. Dort sehe ich auch eine Gruppe beim Canyoning, die einzeln eine schiefe Ebene eines ca. 10 Meter hohen Wasserfalls runter rutschen. Tatsächlich sind so viele Canyoning-Gruppen in der ganzen Klamm unterwegs, dass sie sich regelrecht stauen. Am Felsenpfad ist weniger los, aber da wurde auch am Eingang als Corona-Schutzmaßmahme um je 3 Meter Abstand gebeten. Das klappt bei der Breite des Pfades nicht, wenn sich Gruppen passieren oder entgegen kommen. Tatsächlich ist nach Ende der Klamm, als der Weg weiter auf die Alpe den Steilhang im Zickzack durch die Felsen hochgeht, mehr los. Am Fuss einer Felswand sind sogar mehrere Klettergruppen im Abstand von wenigen Metern nebeneinander. Aber bald habe ich die alle hinter mir und komme dann auch am Gasthof Alpenblick vorbei. Der direkte Wanderweg in meiner Karte ist als Weide abgesperrt, also muss ich durch den Wald auf einem Forstweg über eine Kuppe. Als der die Weide berührt, kann ich auf den ursprünglich angedachten Weg wechseln. Zum Glück folgt mir niemand, denn ich mag nicht die Verantwortung für die Sandalenwanderer hinter mir übernehmen. Der Abstieg ist dann auch sehr schön, geht etwas steiler und kürzer wieder zurück nach Winkel, aber das letzte Stück ist dann extrem steil und gleichzeitig matschig. Doch nicht zu empfehlen. Immerhin bewähren sich meine neuen Wanderhalbschuhe und meine leicht entzündete linke Ferse steckt das auch gut weg. Ich spüre sie aber den Rest des Tages mal mehr, mal weniger.

Starzlachklamm
Starzlachklamm

Auch die restliche Strecke von Sonthofen nach Oberstdorf ist eher zäh, aber ich komme um kurz nach fünf in meinem Hotel an und kann einchecken. Und schon wieder bekomme ich ein tolles Upgrade: Ein großes Doppelzimmer im ersten Stock, mit großem Balkon und großem Bad. Der Ausblick vom Balkon mit Nebelhorn und den drei Tälern nach Süden ist unglaublich. Ich hole mein Gepäck, mache mich frisch und buche mein Handy und mein Notebook ins WLAN ein. Kurz nach sechs gehe ich ins Zentrum, denn ich habe Hunger. Ich versuche es bei der Traube und bekomme einen Tisch drinnen, aber direkt an der offenen Terrassentür. Vermutlich habe ich dieses Glück, weil ich recht früh gekommen bin. Sie haben eine Einbahnstraßenregelung eingeführt und transparente Kunststoffscheiben zwischen den Tischen aufgestellt. Am Eingang wurde ich auch gebeten, die Hände zu desinfizieren. Ich esse Spareribs, ein kleines bisschen trocken, aber dafür herrlich knusprig. Danach gibt es noch ein Eis: Mangosorbet, Heidelbeersorbet und Naturjogurtheis. Dann bin ich satt, zahle so kurz nach acht und gehe zurück ins Hotel. Ich freu mich auf eine Dusche und schreibe noch das Travelblog.

Mo., 20.07.2020: Keine Einöde und schon gar nicht öde

Ich wache genau eine Minute vor dem Zeitpunkt auf, zu dem daheim mein Wecker klingeln würde. Ein paar Minuten später bin ich auch schon aus den Federn und bald stehe ich unter der Dusche. Ich lasse mir Zeit und bereite mich ein wenig auf meinen geplanten Tag vor. Trotzdem ist es nicht einmal Viertel vor acht als ich unten beim Frühstück bin. Ich bekomme einen strategisch guten Tisch und warte auf das Frühstück. Buffets sind ja zu Corona-Zeiten nicht erlaubt. Ich bekomme eine Etagère mit einem Mini-Buffet: Unten Wurst und Schinken, darüber Käse und oben Fisch und eine Marmelade. Ein weiches Ei und Grapefruitsaft sowie einen Cappucino bekomme ich auf Bestellung. Heutzutage ist ein weiches Ei ein Sechs-Minuten-Ei. In meiner Kindheit waren sie nach vier Minuten auch schon mal zu hart. Der Service ist hervorragend und das Frühstück damit wunderbar der Pandemie angepasst. Ich gewöhne mich auch langsam daran, im Hotel eine Maske zu tragen.

Etwa um halb neun mache ich mich auf den Weg, ich will erst beim Supermarkt ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Dort vermisse ich meine Maske, die ich noch im Hotel trug. Ich kaufe also mit einer Einwegmaske ein, stehe endlos an der Kasse und fahre dann noch einmal auf den Hotelparkplatz, ob ich sie dort verloren habe. Habe ich nicht, ist wohl der erste Verlust des Urlaubs.

Am Parkplatz in Faistenoy, wo auch die Fellhornbahn losgeht, belegt einer drei Plätze auf einmal, darüber komme ich ein wenig ins Gespräch mit dem Mann, der neben mir parkt. Aber ich wandere alleine kos, als ich meinen Rucksack mit den Einkäufen gepackt habe. Dabei tauchte auch die Maske wieder auf. Es geht erst sehr gemächlich das Tal hinter, bis zur Kreuzung hinter dem Senn in Birgsau, wo auch der Bus endet. Da gehe ich den Forstweg direkt hoch nach Einödsbach, einstmals die südlichste Siedlung Deutschlands, heute ist da nur noch das Gasthaus mit Kapelle. Das reicht mir und ich gönne mir ein alkoholfreies Weißbier. Um Viertel nach elf bin ich schon wieder unterwegs auf einem schönen Bergpfad. Hier sind so zweihundert Meter, wo ich denke, ich hätte doch nicht nur die Wanderhalbschuhe anziehen sollen, doch dann wird es weniger steinig. Ansonsten bestehen die Schuhe hier den zweiten Test im wirklichen Leben und sind ein sehr viel besserer Eratz für ihre Vorgänger, die mir den Ärger mit beiden Fersen eingebracht haben. Recht bald kommt der Weg an eine Furt und kleine Brücke über den sonst sehr wilden und zeitweise tief eingegrabenen Bach. Die Brücke nehme ich auch und sofort kommt mir auf der asphaltierten Straße ein kleine Kuhherde entgegen. Wir können uns aber gut ausweichen und die Straße, obwohl mein Rückweg, geht noch ein wenig hinauf, bis sie an einer Almhütte ist. Ich steige aber direkt ab und hier sind extrem viele e-Bike-Fahrer auf dieser Straße unterwegs, welche ganz locker die Kilometer mit 15 Prozent Steigung hochradeln. Hut ab vor den wenigen, die das ohne Unterstützung machen! Der Abstieg, recht gleichmäßig auf der Straße, setzt meiner Ferse wieder etwas zu, bisher hatte ich sie immer nur kurz vorübergehend gespürt. Aber, nachdem ich wieder unten im Talgrund bin, läßt das nach. Ich passiere den Senn wieder, aber etwas später setze ich mich auf eine sehr sonnige Bank und male ein Aquarell des Panoramas. Manch einer wirft neugierige Blicke im Vorbeigehen zu mir rüber, aber nur eine Frau spricht mich kurz an. Nach der Malpause meldet sich die Ferse wieder, aber es ist nicht mehr weit und ich kann langsam gehen, so dass es bald wieder etwas besser geht. Zurück am Parkplatz habe ich Durst und muss mal, aber zum Glück ist da Willi's Blockhütte, wo ein weiteres alkoholfreies Weißbier meine Probleme löst.

Einödsbach
Einödsbach

Ich packe schon am Parkplatz wieder um, so dass ich nur die Einkaufstasche aufs Zimmer tragen muss. Die Rückfahrt geht recht fix und so kann ich etwa um drei das Wellnessprogramm starten. Ich gehe erst ein paar Runden im Indoor-Pool schwimmen, lasse mich da am Rand auf einer Polsterliege ein wenig trocknen und versuche dann, die Sprudelfontäne zu aktivieren. Die scheint ausgeschaltet zu sein. Also lege ich mich noch draussen auf eine Liege. Gegen vier wird es mir in der Sonne zu warm. Ich sehe mir noch kurz den Hotel-eigenen künstlichen Badeweiher an und beschließe, den in den nächsten Tagen auch zu nutzen. Dann gehe ich aufs Zimmer und schreibe Travelblog auf meinem schattigen Balkon, wo ich nebenbei mit Düniz WhatsApp Messages austausche, die gerade in der Türkei ihre Eltern in deren Ferienwohnung gebracht hat und dort noch bis Anfang August Ferien macht und remote arbeitet.

Zehn nach sechs ziehe ich los, um zu Abend zu essen. Ich kreisele heute ein wenig durch das Zentrum, da ich kein Restaurant zum Ziel erkoren habe. Das Brauhaus hat leider Montag und Dienstag Ruhetag, damit ist in der benachbarten Pizzeria dafür umso mehr los. Kurz nach halb sieben lande ich in Sascha's Kachelofen, regional und gut bürgerlich, die moderne Variante. Ich bekomme ein Cordon Bleu mit Pommes und einen extra Salat. Bier und Salat gehen fix, dann dauert es ein bisschen, bis der Hauptgang kommt. Der ist aber sehr lecker, wenn auch die Speckwürfel im Käse eine neue Variante sind. Wie so oft muss ich etwas warten, bis ich bezahlen darf, aber um zehn nach halb acht bin ich wieder draußen und um acht am Zimmer. Ich schreibe noch das Travelbog fertig, dann öffne ich den Weißwein, den ich morgens gekauft habe. Leider hat ihn der Minibar-Kühlschrank noch nicht so ganz auf Temperatur gebracht, denn im Auto hat er gefühlt fast gekocht, als ich von meiner Wanderung zurück kam.

Di., 21.07.2020: Freibergsee gesehen

Wieder mal bin ich zehn vor halb sieben wach und auch bald schon auf. Heute lese ich aber erst einmal online Nachrichten, bevor ich ins Bad gehe. Die Tagesvorbereitung reicht heute auch noch nach dem Frühstück, denn ich wandere heute direkt vom Hotel los. Ich bin trotzdem zehn nach halb acht auf dem Weg zum Frühstück, das ich heute aber auf der Terrasse nehme. Es scheint mir warm genug. Und wirklich hat es nur einen Hauch von Frische, so dass ich mir sogar einen zweiten Capuccino gönne. Als ich wieder aufs Zimmer gehe, sind da doch wider jedes Erwarten zwei attraktive blonde Damen beim Frühstück auf der Terrasse, die jünger sind als ich, und sie scheinen auch jeweils alleinreisend zu sein.

Ich habe alle Zeit der Welt, bis ich um fünf nach neun zum Auto gehe, den Rucksack packe und die Wanderschuhe anziehe. Um Viertel nach bin ich unterwegs und gehe Richtung Süden direkt auf den Freibergsee zu. Ich sehe, dass ich am Rückweg Gelegenheit zum Malen haben werde, eine geeignete Bank vorausgesetzt. Es geht eben über die Wiese, so dass ich nicht traurig bin, dass es eher bedeckt ist und die Sonne nicht herunter brennt. Es scheint aber ein wenig schwül zu sein. Nach einiger Zeit komme ich in den Wald und bald bin ich an der Straße, doch ein Weg führt daneben zur Brücke. Davor muss ich auf die andere Seite durch einen kleinen Fussgängertunnel. Der Weg weg von der Straße ist erfreulich einsam, doch nach einem Stück finde ich auch heraus warum: Der Anstieg auf den Rücken, hinter dem der See liegt, ist besonders steil. Es geht zwar sehr schön abwechlungsreich durch den Wald den Hang hinauf, es sind aber doch deutlich über hundert Höhenmeter. Es zieht sich also und ich komme ordentlich ins Schwitzen. Als ich oben bin, stehe ich ein Stück über dem Freibergsee und habe einen schönen Ausblick. Ich gehe auf der recht ebenen Forststraße weiter nach Süden auf die Skiflugschanze zu. Als ich dort bin, mache ich eine schafe Kurve und wandere unter der Schanze durch wieder nach Norden, über dem anderen Ufer des Sees entlang. Das ist hier ein sehr schöner Waldweg, der ein wenig auf und ab geht. An der Kreuzung mit dem Abstieg nach Oberstdorf gehe ich geradeaus zum Gasthaus Seeblick. Das scheint mir interessanter als das Restaurant am Seebad unten. Es stellt sich jedoch heraus, dass es kein Gasthaus ist, sondern nur Ferienwohnungen sind, obwohl auf allen Wegweisern "Gasthaus Seeblick" steht. Der Ausblick ist wirklich wunderbar, aber es gibt keine Gelegenheit zur Rast, nicht einmal eine Bank. Schade, diesen Ausblick hätte ich gerne gemalt. Also gehe ich weiter und schlage einen Bogen zum Seebad. Dort gibt es ein Restaurant mit großer Terrasse, das mich zur Einkehr einlädt. Leider versperren Sonnenschirme ein wenig den Blick, so dass ich auch hier beim obligatorischen alkoholfreien Weissbier nicht anfange zu malen. Ich schicke ein paar Whatsapp Nachrichten mit Amir hin und her und beschließe, ein zweites zu trinken. Und weil es fast Mittag ist, bestelle ich mir Reibedatschi dazu. Die sind ganz nett, aber um zwanzig vor eins gehe ich dann doch weiter. Der Abstieg nach Oberstdorf an der Nordostseite des Sees ist etwas milder, aber auch deutlich belebter, jedoch nicht weniger abwechlungsreich. Nachdem ich quasi ganz um den See rumgelaufen bin, ist auch klar, dass der See anscheinend keinen oberirdischen Abfluss hat. Unten kreuze ich den Fluß und dann die Straße und nutze das letzte bisschen Wald, um mich noch einmal zu erleichtern, bis ich nur noch Wege über Wiesen vor mir habe. Nach etwa zwei Dritteln sind da ein paar Bäume mit einigen Bänken, und eine freie davon hat genau die Blickrichtung, die ich mir gewünscht habe. Zeit zu malen. Als ich fertig bin, heute ohne angesprochen zu werden, geht es endgültig zurück über die Wiesen nach Oberstdorf. Im Ort muss ich noch eine Schleife wegen einer unpassierbaren Straßenbaustelle gehen, aber zehn nach zwei bin ich am Auto, rüste ab und gehe aufs Zimmer.

Einödsbach
Einödsbach

Um halb drei gehe ich in den Pool ein paar Bahnen schwimmen. Nach der Dusche lasse ich mich ein wenig auf einer Liege trocknen, gehe aber bald aufs Zimmer. Dort zeichne ich erst einmal auf dem Balkon die Aussicht, später beantworte ich ein paar Mails, die ich schon lange schreiben wollte. Ich lege mich eine Viertelstunde hin und fast genau um sechs ziehe ich los, Essen fassen. Ich kreisele kurz, weil das Café, das ich mir überlegt hatte, mich ein wenig unschlüssig lässt, lande bald in einem Bistro, wo ich drinnen ganz hinten platziert werde. Der Grillspieß ist akzeptabel, die Bratensoße darüber passt zwar nicht so richtig, macht es aber saftiger. Immerhin. Um sieben bin ich wieder draußen und steuere direkt das Hotel an, wo ich anfange, Travelblog zu schreiben. Heute ist wenigstens der Weißwein kalt.

Mi., 22.07.2020: Unerwünscht

Als ich wie immer vor halb sieben wach bin, schüttet es gerade. Ich stehe bald auf und schau erst einmal nach den Wetteraussichten. Das sollte für heute der einzige richtige Regen sein und er lässt schnell nach. Ich dusche und kurz nach halb acht gehe ich zum Frühstück, das ich schon wieder auf der Terrasse geniessen kann. Nach fast einer Dreiviertelstunde gehe ich aufs Zimmer, organisiere mich und verlasse es fast genau um neun zum Auto, mich für die heutige Wanderung zu rüsten. Es gab keine Wetterinfo, die mich davon abhält.

Zehn nach neun geht es los, zuerst ein Stück durch den Ort auf Straßen, bald aber erklimme ich eine Steigung auf einen kleinen Rücken, auf dem ich Richtung Süden wandere. Gleich da überholt mich ein Pärchen, weil ich nach dem kurzen aber steilen Anstieg noch langsam unterwegs bin. Ich komme am Moorweiher vorbei, wo ich das Pärchen beim Fotographieren überhole. Der Weg geht weiter am Rücken durch den Wald und nach einiger Zeit überholen sie mich wieder. Der Weg erreicht den Golfplatz und mündet dann in eine Straße. Die ist aber nur bis zum Parkplatz des Golfclubs für alle offen. Das Pärchen ist nicht weit vor mir und sie nehmen an jeder Kreuzung denselben Weg wie ich, auch wenn ich sie langsam aus den Augen verliere. Auf der Forststraße zum Christlessee bin ich meist allein, von seltenen Radfahrern mal abgesehen. Kurz vor dem See, an der Abzweigung, die ein paar Meter hinunter zum See führt, sitzen die beiden wieder und machen Pause. Ich gehe zum See und weil der äußerst malerisch ist, gönne ich mir die fünf Minuten und gehe einmal herum. Groß ist er nicht. Ich wechsele die Talseite und entscheide mich gegen den längeren, aber leichteren Aufstied nach Gerstruben, für den steileren am Bach entlang. An der Kreuzung sehe ich noch einmal das Pärchen. Das soll dann aber das letzte Mal gewesen sein. Dieser Aufstieg ist außerordentlich schön und beeindruckend, denn man kommt immer wieder an die enge, steile Klamm des Hölltobel mit beeindruckenden Wasserfällen. Es gibt mehrere Aussichtspunkte mit Stahlstegen, die aufregende Einblicke gewähren. Allerdings ist der Aufstieg auch sehr anstrengend, sobald man die Klamm erreicht hat. Eine gewisse alpine Erfahrung und Ausrüstung ist da echt zu empfehlen. Ich bin komplett durchgeschwitzt, als ich auf der Straße nach Gerstruben rauskomme, nur noch fünf Minuten von meinem Ziel. Ich freue mich dementsprechend tierisch auf ein alkoholfreies Weißbier und eine Flädlesuppe in der Wirtschaft, muss aber enttäuscht feststellen, dass sie Mittwoch Ruhetag haben. Ich sehe mir das Ensemble an, das als Museumsdorf gilt, aber auch da sehe ich keine Bank, die mir einen Blick bietet, um ihn zu malen. Enttäuscht steige ich auf der asphaltierten Straße ab. Die geht lange recht gleichmäßig steil abwärts, so dass ich Angst habe, meine Fersen könnten mir das übelnehmen. Sie sind zu spüren, aber nur wenig und ohne, dass es schlimmer wird. Unten entscheide ich mich dann spontan gegen den kürzesten Weg zurück, der über den Bergrücken vom Hinweg und dann über die Wiesen führen würde. Statt dessen gehe ich auf der Rückseite des Rückens an der Trettach entlang in Richtung der Nebelhornbahn. Ich werde belohnt, denn bei der zweiten Gelegenheit bekomme ich noch mein alkoholfreies Weißbier und meine Flädlesuppe im Jägerstand. Das erste verdampft, also muss ein zweites Bier her. Die Bedienung wuppt das alles beeindruckend alleine und muss dabei noch immer wieder Gäste wegen der Maskenpflicht ermahnen. Sie macht klar, dass das "keine AFD-Demo" ist. Nach der Stärkung gehe ich um zwanzig nach eins weiter auf dem eingeschlagenen Weg. Nach ein paar hundert Metern sehe ich, dass der Fußweg auf der anderen Seite der Trettach schöner gewesen wäre, aber zurück zur Brücke bei der Einkehr werde ich nicht gehen, schließlich meldet sich die Ferse leicht. An der Nebelhornbahn sehe ich ein Schild, dass die erst wieder ab Ostern 2021 fährt. Das Herrichten ist wohl umfangreicher. Der Supermarkt im Zentrum, den ich noch im Herbst genutzt habe, existiert anscheined nicht mehr, also muss ich durch den ganzen Ort zum Rewe gehen. Da bekomme ich meine Müsliriegel und einen Weißwein, sowie ein kaltes Schiwasser Himbeere. Mit diesem Umweg reicht es meiner Ferse auch langam und ich bin echt froh, wieder beim Auto am Hotel zu sein. Das waren über 17 Kilometer Strecke und fast 400 Meter Höhenunterschied, viel mehr als ich mir und meiner Ferse eigentlich zumuten wollte.

Hölltobel
Hölltobel

Nach dem Abrüsten am Auto packe ich am Zimmer noch die Sachen aus, trinke das Schiwasser und gehe so um halb drei runter in den Pool. Ich schwimme ein bisschen, dusche gründlich und bin lang vor vier am Zimmer. Zeit am Travelblog zu schreiben und endlich mal eine Mail von David zu beantworten. Um halb sechs bin ich damit fertig, kann noch ein wenig aufräumen und mich ein Viertelstündchen hinlegen. Um kurz vor sechs gehe ich wieder los und, sobald ich auf der Straße bin, kommt auch der Hunger. Meine Idee, heute Pizza zu essen, fruchtet aber überhaupt nicht. Bei der ersten Pizzeria ist eine lange Schlange, bei der zweiten ist die Schlange kürzer, aber mir wird klar gemacht, dass sie für eine einzelne, alleinspeisende Person wie mich keinen Platz haben. Ich gehe noch zu der Pizzeria am Bahnhof beim Brauhaus, aber die hat heute Ruhetag. Nach ein wenig Kreiseln lande ich beim Schmied. Da bekomme ich sogar einen Platz draußen. Das alkoholfreie Dinkelacker ist etwas wäßrig, besonders im Vergleich zum hiesigen alkoholfreien Weißbier von Zötler. Da können sie nichts dafür und immerhin lassen sie mich den Schweinsbraten von Blaukraut auf Sauerkraut umbestellen. Der Braten ist ganz gut, das Knödel passt auch und das Kraut ist super, aber bei der Soße wurde nachgeholfen. Es ist allerdings auch das günstigste Abendessen bisher, also einwandfrei. Das Bezahlen dauert ein bisschen, aber dann bin ich kurz nach halb acht am Heimweg. Das Wetter hält wohl, bis ich im Hotel bin, denke ich. Aber drei Minuten vorm Hotel fallen einzelne Tropfen, zweihundert Meter vom Eingang werden das mehr und mehr und auf den letzten hundert Metern beeile ich mich. Als ich am Zimmer bin, schüttet es und sie räumen die Hotelterrasse. Ich schreibe erst einmal das Travelblog für heute fertig. Da hat es schon wieder aufgehört, so um kurz nach acht. Ich mache dann mal den neuen Weißwein auf.

Do., 23.07.2020: Halb geplant und durchgezogen

Um halb sieben sieht es wieder schön aus, nachdem gegen Mitternacht ein heftiges Gewitter niedergegangen ist. Ich checke erst einmal die Wettervorhersage: ab mittags Gewitterneigung, sonst ganz gut. Also bin ich nach der Dusche um fünf nach halb acht auf der Terrasse beim Frühstücken und um acht schon wieder fertig. Ich brauche zwar ein wenig am Zimmer und bereite mein Rüstzeug schon so gut wie möglich am Hotelparkplatz vor, bin aber trotzem um halb neun losgefahren.

Die Hörnerbahn in Bolsterlang ist schnell gefunden, weit ist es auch nicht, also sitze ich um neun schon allein in der Gondel und bin um zehn nach neun oben und laufe los. Es geht direkt über eine kleine Ebene voller Kühe, die sich da wegen Lecksteinen und Wasser sammeln. Die sind zum Glück sehr entspannt. Und gleich danach geht es sofort ziemlich steil 150 Höhenmeter auf den Weiherkopf. Das ist ein heftiger Start, aber um halb zehn bin ich am Gipfel, wo ich mich kurz mit einem Mountainbiker unterhalte. Ich gehe dann am Grat weiter in Richtung Riedberger Horn. Mein Plan ist aber, vorher abzubrechen, auch wenn mich die ganze Runde schon reizen würde. Erst einmal rutsche ich im Wald auf der feuchten Erde aus und setze mich auf meinen Hintern. Der ist ja weich gepolstert und sonst passiert nichts, außer, dass ich mich ein wenig schmutzig mache. Ich war schon vorsichtig, aber jetzt passe ich noch mehr auf. Etwa eine Stunde später, nach einem Abstieg und Wiederaufstieg von wieder 150 Höhenmetern, bin ich um halb elf auf dem nächsten Gipfel, dem Ochsenkopf. Als ich da erneut ein Stück auf dem Grat absteigen muss, wird mir langsam klar, dass heute die Erweiterung auf die ganze Runde keine gute Idee wäre: das sind zusätzliche 250 Höhenmeter Auf- und Abstieg und beides setzt heute meiner linken Ferse in den Wanderstiefeln zu. Ich kann nicht entscheiden, ob die neuen Wanderhalbschuhe besser für die Ferse sind, oder ob ich heute nur viel mehr auf- und absteige. Also gehe ich nur noch bis zur letzten Abzweigung vor dem großen Anstieg, von wo ich auf den Weg komme, der am Hang entlang zurück zur Bergstation der Hörnerbahn führt. Jetzt, da es erst nach elf ist, kommen mir eher Leute entgegen, die später gestartet sind. Ich bin einer der ersten am Rückweg, aber nicht der einzige. Fünf vor halb zwölf erreiche ich das Berghaus Schwaben, wo ich einkehre. Sie haben das leckere alkoholfreie Weißbier vom Zötler. Und sie haben sich trotz Corona als Selbstbedienung organisiert. So früh funktioniert das ganz gut, und ich habe ganz fix mein Bier und eine Bratknödelsuppe. Die Bratknödel gehen in Richtung eines Markklößchens und sie haben noch Flädle und Backerbsen dazu in die Suppe gegeben. Na gut. Ist auf jeden Fall recht lecker. Weil das Bierglas plötzlich leer ist, hole ich mir ein zweites. Während dieses Bieres wird es etwas voller, aber es geht immer noch sehr, sehr gesittet zu. Als ich nach ziemlich genau einer Stunde aufbreche und mein Glas zurückbringe, ist da eine Schlange an der Theke, aber vorbildlich mit Wahrung des Abstands. Ohne die Einkehr wäre ich bestimmt den Forstweg zurück gegangen und nicht den Bergpfad, der am Haus losgeht. Dabei macht letzterer sogar weniger Höhenunterschied. Als ich zurück an der Bergstation bin, suche ich den Weg vorbei zum Bolsterlanger Horn, das ganz nah und nur 75 Höhenmeter hinauf ist. Auf der Rückseite der Bergstation ist ein Biergarten, der nicht den Eindruck macht, als könnte man durch und dahinter weiter. Also gehe ich vermutlich illegalerweise auf der Vorderseite unter den ankommenden Gondeln durch. Dann sehe ich, dass es doch möglich gewesen wäre, beim Biergarten durchzugehen. Egal, mach ich dann am Rückweg. Der kurze Weg auf diesen Gipfel ist erst moderat und wird dann plötzlich recht steil. Es ist aber nicht weit hinauf. Dort habe ich noch einmal eine tolle Aussicht. Ich steige wieder ab zur Bergstation, diesmal hinten rum durch den Biergarten, sehe mich noch einmal in Ruhe um und um genau halb zwei steige ich in die Gondel zur Talfahrt. Die Mountaincarts, die man auch ins Tal nehmen kann, haben mich irgendwie gar nicht gereizt. Am Parkplatz rüste ich in Ruhe ab und trenne schon, was überhaupt noch in der Einkaufstasche mit aufs Zimmer sollte und was angesichts der Abreise morgen früh im Auto bleiben kann.

Beim Bolsterlanger Horn
Beim Bolsterlanger Horn

Für die Rückfahrt nehme ich die "scenic route" über Tiefenbach, die wirklich malerischer ist, aber auch mit großen Strecken durch die Ortschaften auf 30 begrenzt. Schon vor Tiefenbach fallen erste einzelne Tropfen, daher halte ich am Parkplatz für die Sturmannshöhle auch nicht an. Später finde ich heraus, dass sie wegen Corona ohnehin komplett geschlossen ist. Das Tröpfeln bleibt so bis kurz vor Oberstdorf, wo es sich bis zum Hotel zu einem ordentlichen Gewitterschauer entwickelt. Aber mit Schirm und Einkaufstasche komme ich ziemlich trocken aufs Zimmer. Ich packe schnell aus und stelle den Schirm zum Trocknen auf den Balkon und gehe dann in den Pool, eine Runde schwimmen. Ich fühle mich halb belästigt, weil ich den heute nicht ganz für mich alleine habe: es kommt ein Pärchen, nachdem ich losgeschwommen bin. Zuerst der Mann, später die Frau. Als ich fertig bin, schwimmt die auch ein paar Bahnen. Aber als ich auf der Liege trockne, sind die auch irgendwann weg und nach drei gehe ich aufs Zimmer. Ich male am Balkon zwei Bilder, eine Idee umsetzen, die mir beim Wandern gekommen ist, und dann schreibe ich Travelblog.

Ich kann mich auch heute noch ein Viertelstündchen hinlegen, bevor ich wieder um sechs zum Abendessen losziehe. Heute möchte ich möglichst wie im letzten Herbst für den letzten Abend ins Löwe und Strauß. An der Tür versucht gerade ein noch junger Mitarbeiter, einem Pärchen auf Englisch klar zu machen, dass heute draußen ohne Reservierung nichts mehr geht. Als ich ihm danach sage, dass ich mich alleine auch mit einem Tisch drinnen begnüge, werde ich sofort an den Tisch geführt. Es stellt sich heraus, dass er der Maître D' zumindest für drinnen ist, und den Job macht er hervorragend. Er fragt wirklich regelmäßig, schon häufig nach, unterhält sich mit mir kurz über Bier, und beim Digestif ist er dann sehr hilfreich. Leider ist der Nikka Yoichi 10 Years leider inzwischen alle, den ich noch im Herbst bekommen habe. Dafür lerne ich einen neuen österreichischen Brand einer mir bis dato unbekannten Pflaumensorte kennen: Kriecherl. Natürlich ganz zu schweigen davon, dass der Rehbraten im Cassisjus mit Aprikosen und Edelpilzen, dazu Spätzle, vom Allerfeinsten ist. Und vermutlich wird er kaum bestellt, denn meine Portion ist immens. Da ging nur noch der Digestif und kein Dessert mehr. Ich bin sehr glücklich und zufrieden als ich mich um zwanzig nach sieben auf den Rückweg ins Hotel mache. Da bin ich eine Viertelstunde später, wobei die Zimmertür diesmal besonders zickig ist. Ich habe schon von Anfang an jedesmal einige Versuche mit der Schlüsselkarte gebraucht, aber diesmal dauert es bestimmt eine Minute, bis sich das Sesam endlich öffnet. Drinnen setze ich mich wieder auf den Balkon und schreibe das Travelblog für den Tag fertig, bevor ich den Weißwein leertrinke. Alles Packen verschiebe ich auf morgen, angesichts der großzügigen Zeitplanung für die Rückreise.

Fr., 24.07.2020: Glücklos und froh heim

Um fünf nach halb sieben bin ich endlich aus den Federn. Ich schaue erst einmal nach dem Wetterbericht und fange an zu packen. Zwischendurch dusche ich und packe danach weiter. Nach etwa einer Stunde bin ich fast fertig mit Packen und kann dann ja auch gleich frühstücken gehen. Heute mal drinnen, die Terrasse hat nach nächtlichen Regenschauern zu. Ich bin schon etwa um acht wieder am Zimmer, kümmere mich um den letzten Rest vom Gepäck und mache dreimal die Runde durchs Zimmer, ob ich auch nichts irgendwo liegen gelassen habe. Ich kann zwischendurch sogar noch ein letztes Mal zehn Minuten den Balkon genießen. Dann wird der Koffer ins Auto gebracht, bevor ich um zehn vor neun zum Checkout gehe. Ich muss nicht einmal anstehen, komme sofort dran und bekomme wieder ein Glas Kräutersalz dazu, zusammen mit einer kleinen Flasche Wasser für die Fahrt. Kurz nach neun bin ich unterwegs.

Die Fahrt ist sehr entspannt und reibungslos bis Bad Hindelang. Am Jochpass zum Oberjoch habe ich zwar kein Hindernisfahrzeug vor mir, andererseits ist der Volvo vor mir auch keine Koryphäe im sportlichen Erklimmen eines Passes. Ich spiele trotzdem ein wenig mit den Schaltpaddeln, wobei mir das heute mit dem Mercedes nicht ganz so gut gelingt wie bei dem Fiesta vor zwei Jahren in Südtirol. Danach geht es wieder ziemlich entspannt das Tannheimer Tal entlang bis Grän. Da ist ein Supermarkt, in dem ich Graukäse kaufen will. Es kommt noch ein Stück Speck dazu und dann geht es weiter. Ich verlasse das Tannheimer Tal und fahre die Nebenstraße nach Pfronten, etwas ruhiger, aber durch ein schönes Waldtal. Kurz hinter der deutschen Grenze halte ich kurz an, meiner Blase Erleichterung zu verschaffen. Dann geht es weiter Richtung Reutte, eigentlich nach Füssen. Da will ich in den Weisshaus Shop, einen Schnapsladen, direkt vor der deutschen Grenze, den ich beim letzten Mal im Vorbeifahren gesehen habe. Heute wird angehalten. Bei den Whiskys überzeugt mich nichts so ganz, auch wenn sie eine beeindruckende Auswahl und gute Preise haben, aber dafür gibt es ein paar Obstbrände: Apfel, Vogelbeer und ein Kriecherl. Und zwei ganz, ganz richtige Whiskygläser. Es sind nur ein paar hundert Meter bis zu meinem nächsten Ziel, dem Lechfall, aber dort ist weit und breit kein freier Parkplatz. Selbst die nächsten paar hundert Meter an der Straße sehe ich nichts und gebe daher dieses Ziel auf.

Dann werde ich eben früher bei der Wieskirche sein. Hoffentlich kann ich auch vor 12 Uhr rein. Das habe ich als eine "grüne Phase" gemerkt, zu der man unbeschränkt rein kann. Ich bin auch bei sehr gemütlicher Fahrt um 20 nach elf dort. Der Zugang ist kein Problem und ich fotographiere sie von Norden, von innen und von Süden. Drin gibt es auch ein paar nette Details zu fotographieren. Sie ist aber weit weniger zeitfüllend als mein ursprüglicher Wunsch Hohenschwangau, für das ich am Montag kein obligatorisches Online-Ticket mehr bekommen habe. Auch mit Würdigung der kostenpflichtigen Toiletten und der Aussenauslagen der Souvenirshops bin ich um 12 Uhr fertig und fahre jetzt endgültig heim.

Wieskirche
Wieskirche

Ich nehme die Route über Bad Bayersoien, Bad Kohlgrub und Murnau auf die Garmischer Autobahn. Das läuft so gemütlich und entspannt wie bisher den ganzen Tag. Selbst die Baustellen auf der Autobahn gehen locker rum bei dem geringen Verkehr. Das ändert sich in München, den ganzen Ring geht es langsam, aber flüssig. Ich nehme daher den Frankfurter Ring, aber da ist bis zur Ingolstädter Straße rote Welle. Ich bin trotzdem lang vor zwei daheim, lade das Auto aus, packe aus, starte die Waschmaschine und gehe Einkaufen. Um drei bin ich zurück, später hole ich die Fotos zusammen auf den Rechner und schreibe noch das Travelblog fertig. Der Urlaub ist wohl um.


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